{
 "eggs.aldabra-giant-tortoises.fact": "Aldabra liegt nur wenige Meter über dem Meeresspiegel und ist doch die Heimat der Weißkehlralle, des letzten flugunfähigen Vogels im Indischen Ozean.",
 "eggs.aldabra-giant-tortoises.links.0.t": "Aldabra – Wikipedia",
 "eggs.aldabra-giant-tortoises.links.1.t": "Aldabra-Riesenschildkröte – Wikipedia",
 "eggs.aldabra-giant-tortoises.links.2.t": "Das Aldabra-Atoll – Seychelles Islands Foundation",
 "eggs.aldabra-giant-tortoises.place": "Aldabra-Atoll, Seychellen",
 "eggs.aldabra-giant-tortoises.story": "Auf dem abgelegenen Aldabra-Atoll leben rund 100.000 Riesenschildkröten – die größte Population der Erde, weit mehr als auf den Galápagosinseln. Seeleute rotteten die Art auf den anderen Inseln des Indischen Ozeans aus, und um 1840 gab es nur noch die Schildkröten von Aldabra. Als dort in den 1960er-Jahren ein Militärstützpunkt geplant wurde, half der öffentliche Aufschrei, dem Atoll vollen Schutz zu verschaffen; 1982 nahm die UNESCO es in die Welterbeliste auf.",
 "eggs.aldabra-giant-tortoises.title": "Das letzte Reich der Riesenschildkröten",
 "eggs.americascup-cowes.fact": "Gefertigt hat den Pokal 1848 die Londoner Silberschmiede Garrard. Genau genommen ist er eine Kanne – allerdings eine ohne Boden.",
 "eggs.americascup-cowes.links.0.t": "Die Yacht America – Wikipedia",
 "eggs.americascup-cowes.links.1.t": "Die Yacht America – Britannica",
 "eggs.americascup-cowes.place": "Cowes, Isle of Wight",
 "eggs.americascup-cowes.story": "Am 22. August 1851 gewann der New Yorker Schoner America den Hundred Guinea Cup des Royal Yacht Squadron, eine Regatta rund um die Isle of Wight. Der Pokal wurde nach dem Boot benannt und hieß fortan America’s Cup: die älteste Trophäe im internationalen Sport.",
 "eggs.americascup-cowes.title": "Der 100-Guineen-Pokal",
 "eggs.americascup-newport.fact": "Die Australia II lag schon 1:3 zurück und drehte das Duell noch – mit Hilfe ihres geheimen „Flügelkiels“.",
 "eggs.americascup-newport.links.0.t": "Der America’s Cup 1983 – Wikipedia",
 "eggs.americascup-newport.links.1.t": "Die Yacht Australia II – Britannica",
 "eggs.americascup-newport.place": "Newport, Rhode Island",
 "eggs.americascup-newport.story": "Der New York Yacht Club hielt den America’s Cup von 1857 (erstmals verteidigt 1870) bis 1983, ab 1930 mit Rennen vor Newport. Im September 1983 gewann die Australia II mit 4:3 und beendete eine Serie von 132 Jahren, die oft die längste Siegesserie der Sportgeschichte genannt wird.",
 "eggs.americascup-newport.title": "132 Jahre in Newport",
 "eggs.bikini-coral-comeback.fact": "Weil nicht gefischt wird, wimmelt es in der Lagune von Bikini von Haien und großen Fischen, und Taucher besuchen die versunkene „atomare Geisterflotte“, darunter den Flugzeugträger Saratoga.",
 "eggs.bikini-coral-comeback.links.0.t": "Die Korallenvielfalt im Bikini-Atoll erweist sich fünf Jahrzehnte nach den Atomtests als widerstandsfähig – Australian Museum",
 "eggs.bikini-coral-comeback.links.1.t": "50 Jahre nach der Explosion: Erholung im Korallenriff des Bikini-Atolls – Mongabay",
 "eggs.bikini-coral-comeback.links.2.t": "Bikini-Atoll – Wikipedia",
 "eggs.bikini-coral-comeback.place": "Bikini-Atoll, Marshallinseln",
 "eggs.bikini-coral-comeback.story": "Von 1946 bis 1958 nutzten die Vereinigten Staaten das Bikini-Atoll für Atomtests, und die Bravo-Explosion von 1954 hinterließ einen Krater von rund zwei Kilometern Durchmesser. Fünf Jahrzehnte später zählten Taucher 183 Korallenarten und fanden im Krater 30 cm dicke, baumartige Korallen. Rund 70 % der Korallengemeinschaft des Atolls erwiesen sich als widerstandsfähig, doch rund 28 Arten sind dort womöglich ausgestorben.",
 "eggs.bikini-coral-comeback.title": "Korallen nach der Bombe",
 "eggs.biobay.fact": "Eine Gallone ihres Wassers (knapp 4 Liter) kann bis zu 700.000 dieser Leuchtorganismen enthalten. Zu ihrem Schutz ist Schwimmen hier nicht mehr erlaubt.",
 "eggs.biobay.links.0.t": "Puerto Mosquito – Wikipedia",
 "eggs.biobay.links.1.t": "Die hellste Biolumineszenz-Bucht – Guinness World Records",
 "eggs.biobay.place": "Mosquito Bay, Vieques, Puerto Rico",
 "eggs.biobay.story": "Nachts leuchtet die Mosquito Bay blaugrün, sobald sich das Wasser bewegt. Das Licht stammt von winzigem Plankton, dem Dinoflagellaten Pyrodinium bahamense. 2006 kürte Guinness World Records sie zur hellsten Biolumineszenz-Bucht der Welt.",
 "eggs.biobay.title": "Die leuchtende Bucht",
 "eggs.black-sea-greek-wreck.fact": "Das griechische Schiff liegt auf der Seite, Mast, Steuerruder und Ruderbänke noch an Ort und Stelle – bewahrt von sauerstofffreiem Wasser in mehr als 2 km Tiefe.",
 "eggs.black-sea-greek-wreck.links.0.t": "Unterwasserarchäologen finden das „älteste intakte Schiffswrack der Welt“ – Sci.News",
 "eggs.black-sea-greek-wreck.links.1.t": "Ältestes bekanntes intaktes Schiffswrack im Schwarzen Meer entdeckt – gCaptain",
 "eggs.black-sea-greek-wreck.place": "Schwarzes Meer, vor Bulgarien",
 "eggs.black-sea-greek-wreck.story": "Das Tiefenwasser des Schwarzen Meeres enthält fast keinen Sauerstoff, und dieses tote Wasser ist eine Zeitkapsel. 2018 stellte das Black Sea Maritime Archaeology Project ein antikes griechisches Handelsschiff vor, rund 23 m lang und etwa 2.400 Jahre alt, das in über 2 km Tiefe vor Bulgarien liegt. Es wurde zum ältesten bekannten intakten Schiffswrack erklärt und war eines von mehr als 60 Wracks, die das Projekt fand.",
 "eggs.black-sea-greek-wreck.title": "Das Meer, das Schiffe bewahrt",
 "eggs.bom-jesus-namib-wreck.fact": "Die Barren trugen das Handelszeichen der Bankiersfamilie Fugger, und Münzen mit dem Emblem des portugiesischen Königs Johann III. halfen, das Wrack zu datieren und zu identifizieren.",
 "eggs.bom-jesus-namib-wreck.links.0.t": "Bom Jesus (Schiff) – Wikipedia",
 "eggs.bom-jesus-namib-wreck.links.1.t": "2.000 Goldmünzen in 500 Jahre altem portugiesischem Wrack in Namibia entdeckt – Marine Insight",
 "eggs.bom-jesus-namib-wreck.place": "Oranjemund, Namibia",
 "eggs.bom-jesus-namib-wreck.story": "Das portugiesische Schiff Bom Jesus verließ Lissabon am 7. März 1533 mit Kurs auf Indien und verschwand. Im April 2008 entdeckte ein Arbeiter einer Diamantenmine bei Oranjemund, im streng abgeriegelten Sperrgebiet Namibias, Kupferbarren und Elfenbein im Sand. Das Wrack barg rund 1.845 Kupferbarren, 105 Elefantenstoßzähne und über 2.000 Münzen, die meisten davon spanisch. Vermutlich hat ein Sturm das Schiff auf die Felsen getrieben.",
 "eggs.bom-jesus-namib-wreck.title": "Das Schatzschiff in der Wüste",
 "eggs.cabo-pulmo-rebound.fact": "2009 war die Fischbiomasse in Cabo Pulmo 5,4-mal so hoch wie in anderen Kernzonen, und ein Dorf mit rund 100 Einwohnern verdiente 2006 etwa 539.000 US-Dollar mit dem Tourismus.",
 "eggs.cabo-pulmo-rebound.links.0.t": "Starke Erholung der Fischbiomasse in einem Meeresschutzgebiet ohne Fischerei – PLOS ONE",
 "eggs.cabo-pulmo-rebound.links.1.t": "Nationalpark Cabo Pulmo – Wikipedia",
 "eggs.cabo-pulmo-rebound.place": "Cabo Pulmo, Meer des Cortés, Mexiko",
 "eggs.cabo-pulmo-rebound.story": "Cabo Pulmo im Golf von Kalifornien wurde 1995 ein Nationalpark, in dem nicht gefischt werden darf. Laut einer Studie von 2011 nahm die gesamte Fischbiomasse zwischen 1999 und 2009 um 463 % zu, der größte Zuwachs, der je in einem Meeresschutzgebiet gemessen wurde, und die Biomasse der Spitzenräuber wuchs auf mehr als das Zehnfache. Das Riff, vermutlich rund 20.000 Jahre alt, gehört zu den nördlichsten im östlichen Pazifik.",
 "eggs.cabo-pulmo-rebound.title": "Das Riff, das zurückkam",
 "eggs.cape-horn.fact": "Nach alter Seemannstradition durfte, wer Kap Hoorn gerundet hatte, einen goldenen Ohrring tragen.",
 "eggs.cape-horn.links.0.t": "Kap Hoorn – Wikipedia",
 "eggs.cape-horn.place": "Kap Hoorn, Chile",
 "eggs.cape-horn.story": "Kap Hoorn trägt den Namen der niederländischen Stadt Hoorn. Getauft haben es Willem Schouten und Jacob Le Maire, die es 1616 umsegelten. Kräftige Westwinde, schwere See und Eis machten es zum gefürchtetsten Kap der Segelschiffzeit.",
 "eggs.cape-horn.title": "Rund Kap Hoorn",
 "eggs.cape-verde-loggerheads.fact": "Wärmerer Sand bringt mehr weibliche Schlüpflinge hervor. Deshalb haben Naturschützer auf den Inseln begonnen, Brutstationen zu beschatten, damit die Nester kühler bleiben.",
 "eggs.cape-verde-loggerheads.links.0.t": "Schildkröten in Hülle und Fülle: 80-mal mehr Nester der Unechten Karettschildkröte auf einer Kapverden-Insel – Mongabay",
 "eggs.cape-verde-loggerheads.links.1.t": "Unechte Karettschildkröte – Wikipedia",
 "eggs.cape-verde-loggerheads.links.2.t": "Boa Vista (Cabo Verde) – Wikipedia",
 "eggs.cape-verde-loggerheads.place": "Boa Vista, Cabo Verde",
 "eggs.cape-verde-loggerheads.story": "Auf den Kapverden liegt der einzige bedeutende Nistplatz der Unechten Karettschildkröte auf der Ostseite des Atlantiks, und Boa Vista ist sein Herzstück. Laut einer Studie, über die 2026 berichtet wurde, stieg die Zahl der Nester an drei Stränden von Boa Vista zwischen 1998 und 2024 etwa auf das 80-Fache. Zu verdanken ist das jahrzehntelangen Strandpatrouillen, hartem Durchgreifen gegen Eierdiebe, Brutstationen und Touren zur Schildkrötenbeobachtung. Weltweit ist der Bestand der Unechten Karettschildkröte über drei Generationen um rund 47 % geschrumpft.",
 "eggs.cape-verde-loggerheads.title": "Schildkröten zu Tausenden",
 "eggs.chagos-great-bank.fact": "Chagos beherbergt rund 220 Korallenarten und mindestens 784 Fischarten. 2015 entschied ein internationales Schiedsgericht, dass Großbritannien mit der Ausrufung des Schutzgebiets gegen das UN-Seerechtsübereinkommen verstoßen hatte, weil es die Rechte von Mauritius missachtete. Ein Vertrag zwischen Großbritannien und Mauritius von 2025, der noch ratifiziert werden muss, soll die Inseln übergeben und das Schutzgebiet erhalten.",
 "eggs.chagos-great-bank.links.0.t": "Das Meeresschutzgebiet Chagos – Wikipedia",
 "eggs.chagos-great-bank.links.1.t": "Korallenriffe im Indischen Ozean erholen sich – Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung",
 "eggs.chagos-great-bank.place": "Große Chagos-Bank, Chagos-Archipel",
 "eggs.chagos-great-bank.story": "Mitten im Indischen Ozean liegt im Chagos-Archipel die Große Chagos-Bank, die größte Korallenatoll-Struktur der Welt. 2010 wurde der Archipel zu einem Schutzgebiet von rund 640.000 km², in dem nicht gefischt werden darf. Als die Hitzewellen von 2015/16 die Korallenbedeckung und die Karbonatproduktion um mehr als 70 % einbrechen ließen, begannen diese abgelegenen, unbefischten Riffe innerhalb von sechs Jahren, sich wieder aufzubauen. Als Erste kehrten die schnell wachsenden Tischkorallen zurück.",
 "eggs.chagos-great-bank.title": "Das Riff, das sich wieder aufrappelte",
 "eggs.cocos-hammerhead-network.fact": "Die an der Kokosinsel markierten Hammerhaie bleiben tagsüber in Inselnähe und schwärmen nachts aufs offene Meer aus. Für die Reise zu den Galápagosinseln brauchten sie im Median rund 33 Tage.",
 "eggs.cocos-hammerhead-network.links.0.t": "Kokosinsel – Wikipedia",
 "eggs.cocos-hammerhead-network.links.1.t": "Wanderungen von Bogenstirn-Hammerhaien an der Kokosinsel und zwischen den Ozeaninseln des östlichen tropischen Pazifiks – PLOS ONE",
 "eggs.cocos-hammerhead-network.links.2.t": "Bogenstirn-Hammerhai – Wikipedia",
 "eggs.cocos-hammerhead-network.place": "Kokosinsel, Costa Rica",
 "eggs.cocos-hammerhead-network.story": "Die Kokosinsel, 550 km vor Costa Rica, ist berühmt für vergrabene Piratenschätze, nach denen Hunderte Expeditionen vergeblich gesucht haben. Ihr wahrer Reichtum aber sind Haie: Bogenstirn-Hammerhaie sammeln sich in Schulen, die Hunderte Tiere zählen können. Nachdem 84 von ihnen mit akustischen Sendern markiert worden waren, zeigten die Daten, dass Haie die Kokosinsel mit den rund 710 km entfernten Galápagosinseln und mit Malpelo verbinden.",
 "eggs.cocos-hammerhead-network.title": "Die Hammerhaie der Schatzinsel",
 "eggs.coelacanth.fact": "Der Wissenschaftler J.L.B. Smith gab ihm den Namen Latimeria chalumnae – nach Courtenay-Latimer und dem Fluss.",
 "eggs.coelacanth.links.0.t": "Der Quastenflosser Latimeria chalumnae – Wikipedia",
 "eggs.coelacanth.links.1.t": "Quastenflosser – Natural History Museum",
 "eggs.coelacanth.place": "Mündung des Chalumna, Südafrika",
 "eggs.coelacanth.story": "Im Dezember 1938 holte ein Trawler nahe der Mündung des Chalumna einen seltsamen stahlblauen Fisch an Bord. Die Museumskuratorin Marjorie Courtenay-Latimer entdeckte ihn im Fang: einen Quastenflosser, bis dahin nur von Fossilien bekannt und seit etwa 66 Millionen Jahren für ausgestorben gehalten.",
 "eggs.coelacanth.title": "Das lebende Fossil",
 "eggs.cuttysark.fact": "Ihr Name stammt aus Robert Burns’ Gedicht „Tam o’ Shanter“: Ein „cutty sark“ ist das kurze Nachthemd der Hexe Nannie, und eben diese Hexe ist die Galionsfigur des Schiffs.",
 "eggs.cuttysark.links.0.t": "Cutty Sark – Royal Museums Greenwich",
 "eggs.cuttysark.links.1.t": "Cutty Sark – Wikipedia",
 "eggs.cuttysark.place": "Greenwich, London",
 "eggs.cuttysark.story": "Die Cutty Sark lief 1869 in Dumbarton vom Stapel und war einer der letzten und schnellsten Teeklipper, die mit Teeladungen aus China um die Wette segelten. Seit 1954 liegt sie in Greenwich im Trockendock und ist heute ein Museumsschiff.",
 "eggs.cuttysark.title": "Cutty Sark",
 "eggs.endurance-wreck-weddell.fact": "Das kalte antarktische Wasser hielt holzbohrende Organismen fern. Heute ist das Wrack eine geschützte historische Stätte und ein Denkmal nach dem Antarktisvertrag, mit einer Schutzzone von 500 m.",
 "eggs.endurance-wreck-weddell.links.0.t": "Endurance (Schiff, 1912) – Wikipedia",
 "eggs.endurance-wreck-weddell.links.1.t": "Sir Ernest Shackletons Endurance ist gefunden – MercoPress",
 "eggs.endurance-wreck-weddell.place": "Elephant Island, Südliche Shetlandinseln",
 "eggs.endurance-wreck-weddell.story": "Shackletons Endurance wurde vom Packeis zerdrückt und sank am 21. November 1915 im Weddellmeer. Die 28 Männer an Bord kampierten auf dem treibenden Eis, stiegen dann in die drei Rettungsboote und landeten im April 1916 hier auf Elephant Island – nach 497 Tagen zum ersten Mal wieder auf festem Boden. Das Wrack selbst liegt weit im Süden. Am 5. März 2022 fand die Expedition Endurance22, die vom Schiff S.A. Agulhas II aus arbeitete, es aufrecht und intakt in 3.008 m Tiefe – nur wenige Seemeilen von der Position entfernt, die der Navigator Frank Worsley notiert hatte.",
 "eggs.endurance-wreck-weddell.title": "Shackletons Männer an Land",
 "eggs.fastnet.fact": "Der Fels trägt den Spitznamen „Irlands Träne“: Für viele Auswanderer war er das Letzte, was sie von Irland sahen.",
 "eggs.fastnet.links.0.t": "Das Fastnet Race 1979 – Wikipedia",
 "eggs.fastnet.links.1.t": "Rolex Fastnet Race (offizielle Website)",
 "eggs.fastnet.place": "Fastnet Rock, vor County Cork, Irland",
 "eggs.fastnet.story": "Das Fastnet Race wurde 1925 zum ersten Mal gesegelt und findet seit 1931 alle zwei Jahre statt. Wendemarke ist der einsame Fastnet Rock vor der Südwestküste Irlands. 1979 geriet die Flotte in einen schweren Sturm, 15 Teilnehmer kamen ums Leben – danach wurden die Sicherheitsregeln für Hochseeregatten grundlegend geändert.",
 "eggs.fastnet.title": "Fastnet Rock",
 "eggs.flyingdutchman.fact": "Richard Wagner machte aus der Sage 1843 eine Oper: „Der fliegende Holländer“.",
 "eggs.flyingdutchman.links.0.t": "Der Fliegende Holländer – Britannica",
 "eggs.flyingdutchman.links.1.t": "Der Fliegende Holländer – Wikipedia",
 "eggs.flyingdutchman.place": "Vor dem Kap der Guten Hoffnung",
 "eggs.flyingdutchman.story": "Seemannslegenden erzählen von einem Geisterschiff, das nie einen Hafen erreicht und auf ewig über die Meere segeln muss. In der bekanntesten Fassung schwor sein Kapitän, das Kap der Guten Hoffnung im Sturm zu umrunden, und wenn es bis zum Jüngsten Tag dauern sollte. Wer das Schiff sah, dem drohte angeblich Unheil.",
 "eggs.flyingdutchman.title": "Der Fliegende Holländer",
 "eggs.greatbarrierreef.fact": "Es ist das größte Bauwerk der Erde, das Lebewesen errichtet haben: Milliarden winziger Korallentiere, die Polypen.",
 "eggs.greatbarrierreef.links.0.t": "Great Barrier Reef – UNESCO",
 "eggs.greatbarrierreef.links.1.t": "Great Barrier Reef – Wikipedia",
 "eggs.greatbarrierreef.place": "Korallenmeer, Queensland",
 "eggs.greatbarrierreef.story": "Über mehr als 2.300 km zieht sich das Great Barrier Reef an der Nordostküste Australiens entlang. Mit rund 2.900 Einzelriffen und 900 Inseln ist es das größte Korallenriffsystem der Welt. Seit 1981 gehört es zum UNESCO-Welterbe.",
 "eggs.greatbarrierreef.title": "Great Barrier Reef",
 "eggs.ithaca.fact": "Als Odysseus nach 20 Jahren endlich heimkehrt, als Bettler verkleidet, erkennt ihn nur sein alter Hund Argos.",
 "eggs.ithaca.links.0.t": "Homers Ithaka – Wikipedia",
 "eggs.ithaca.links.1.t": "Ithaka (Insel) – Wikipedia",
 "eggs.ithaca.place": "Ithaka, Ionisches Meer",
 "eggs.ithaca.story": "In Homers „Odyssee“ ist Ithaka das felsige Inselkönigreich, das Odysseus nach dem Trojanischen Krieg zehn Jahre lang zu erreichen versucht. Die heutige griechische Insel trägt seinen Namen, doch ob sie das Ithaka ist, das Homer beschreibt, ist unter Fachleuten bis heute umstritten.",
 "eggs.ithaca.title": "Ithaka",
 "eggs.jamescaird.fact": "Die James Caird ist erhalten und im Dulwich College in London ausgestellt, Shackletons alter Schule.",
 "eggs.jamescaird.links.0.t": "Die Fahrt der James Caird – Wikipedia",
 "eggs.jamescaird.links.1.t": "Die James Caird – James Caird Society",
 "eggs.jamescaird.place": "King-Haakon-Bucht, Südgeorgien",
 "eggs.jamescaird.story": "Nachdem das Eis ihr Schiff Endurance zerdrückt hatte, saßen Ernest Shackleton und seine Männer fest. Am 24. April 1916 brach er mit fünf von ihnen in einem 7 Meter langen Rettungsboot, der James Caird, von Elephant Island auf. Nach rund 1.500 km (800 sm) durch die stürmischsten Meere der Erde landeten sie hier am 10. Mai. Drei von ihnen überquerten dann die noch unkartierten Berge Südgeorgiens, um Hilfe zu holen.",
 "eggs.jamescaird.title": "Die James Caird landet",
 "eggs.jardines-de-la-reina.fact": "Beim Vergleich von Riffen fanden Fachleute hier eine reichere mikrobielle Vielfalt und saubereres, nährstoffarmes Wasser als an den geschädigten Riffen der Florida Keys.",
 "eggs.jardines-de-la-reina.links.0.t": "Jardines de la Reina – Wikipedia",
 "eggs.jardines-de-la-reina.links.1.t": "Wie Mikroben die Gesundheit von Korallenriffen widerspiegeln – Woods Hole Oceanographic Institution",
 "eggs.jardines-de-la-reina.place": "Jardines de la Reina, Kuba",
 "eggs.jardines-de-la-reina.story": "Kolumbus taufte diese Kette aus mehr als 600 Cayos vor der Südküste Kubas zu Ehren Isabellas von Kastilien „Gärten der Königin“. Seit 1996 ist sie Meeresschutzgebiet, seit 2010 Nationalpark – eines der größten Meeresschutzgebiete der Karibik. Ihre Riffe bieten noch immer Spitzenräubern wie Haien und Zackenbarschen Schutz. Erlaubt sind nur Fliegenfischen nach dem Prinzip „Fangen und Freilassen“ und eine regulierte Langustenfischerei.",
 "eggs.jardines-de-la-reina.title": "Die Gärten der Königin",
 "eggs.johnstone-orcas.fact": "Das Schutzgebiet ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Benannt ist es nach Michael Bigg, dem Pionier der Foto-Identifikation einzelner Orcas.",
 "eggs.johnstone-orcas.links.0.t": "Robson Bight Ecological Reserve – BC Parks",
 "eggs.johnstone-orcas.links.1.t": "Die nördlichen ortstreuen Orcas – Wikipedia",
 "eggs.johnstone-orcas.place": "Robson Bight, British Columbia",
 "eggs.johnstone-orcas.story": "Jeden Sommer kommen die ortstreuen Orcas des Nordens, die „Northern Residents“, in die Johnstone Strait, um Lachse zu jagen. In der Robson Bight reiben sie ihre Körper an glatten Kieselstränden. Dieses Verhalten schützt das 1982 eingerichtete Robson Bight (Michael Bigg) Ecological Reserve.",
 "eggs.johnstone-orcas.title": "Die Orcas der Johnstone Strait",
 "eggs.knoxjohnston.fact": "Seine 5.000 Pfund Preisgeld für die schnellste Fahrt schenkte er der Familie seines Mitstreiters Donald Crowhurst, der während der Regatta ums Leben gekommen war.",
 "eggs.knoxjohnston.links.0.t": "Robin Knox-Johnston – Wikipedia",
 "eggs.knoxjohnston.links.1.t": "Das Golden Globe Race der Sunday Times – Wikipedia",
 "eggs.knoxjohnston.place": "Falmouth, Cornwall",
 "eggs.knoxjohnston.story": "Am 22. April 1969 segelte Robin Knox-Johnston seine 32-Fuß-Ketsch Suhaili nach 312 Tagen auf See zurück nach Falmouth. Er war der erste Mensch, der allein und nonstop um die Welt gesegelt war, und kam als Einziger beim Golden Globe Race der Sunday Times ins Ziel.",
 "eggs.knoxjohnston.title": "Die Suhaili ist zurück",
 "eggs.kontiki.fact": "Das echte Floß steht im Kon-Tiki-Museum in Oslo, und Heyerdahls Film über die Fahrt gewann einen Oscar.",
 "eggs.kontiki.links.0.t": "Die Kon-Tiki-Expedition – Wikipedia",
 "eggs.kontiki.links.1.t": "Kon-Tiki-Museum",
 "eggs.kontiki.place": "Raroia, Tuamotu-Inseln",
 "eggs.kontiki.story": "1947 brachen Thor Heyerdahl und fünf Gefährten auf einem Balsafloß von Callao in Peru auf. Sie wollten zeigen, dass Menschen aus dem alten Südamerika Polynesien erreicht haben könnten. Nach 101 Tagen und rund 6.900 km lief das Floß am 7. August auf das Riff von Raroia; alle überlebten.",
 "eggs.kontiki.title": "Kon-Tiki",
 "eggs.kraken.fact": "Erst 2004 gelang das erste Foto eines lebenden Riesenkalmars in freier Wildbahn, und 2012 wurde einer zum ersten Mal in seinem Lebensraum in der Tiefsee gefilmt.",
 "eggs.kraken.links.0.t": "Der Kraken – Britannica",
 "eggs.kraken.links.1.t": "Riesenkalmar – Wikipedia",
 "eggs.kraken.place": "Norwegische See",
 "eggs.kraken.story": "Skandinavische Seeleute erzählten vom Kraken, einem Seeungeheuer, so gewaltig, dass man es für eine Insel halten konnte, und stark genug, ganze Schiffe in die Tiefe zu ziehen. Vermutlich geht die Sage auf seltene Begegnungen mit echten Riesenkalmaren zurück.",
 "eggs.kraken.title": "Der Kraken",
 "eggs.lanse.fact": "Bis heute ist er die einzige gesicherte Wikingerstätte in Nordamerika außerhalb Grönlands, entdeckt 1960 von Helge Ingstad und Anne Stine Ingstad.",
 "eggs.lanse.links.0.t": "L’Anse aux Meadows – UNESCO",
 "eggs.lanse.links.1.t": "L’Anse aux Meadows – Parks Canada",
 "eggs.lanse.place": "Nordspitze von Neufundland",
 "eggs.lanse.story": "Hier liegen die Überreste eines Wikingerlagers: die älteste bekannte Siedlung von Europäern in Amerika. Eine Jahrringstudie zeigte 2021, dass Wikinger hier im Jahr 1021 Holz schlugen. 1978 wurde der Ort als eine der ersten Stätten überhaupt ins UNESCO-Welterbe aufgenommen.",
 "eggs.lanse.title": "L’Anse aux Meadows",
 "eggs.leatherbacks.fact": "Lederschildkröten sind die größten lebenden Schildkröten und die einzigen Meeresschildkröten ohne harten Panzer: Ihr Rücken ist eine lederartige Haut über kleinen Knochen.",
 "eggs.leatherbacks.links.0.t": "Die Lederschildkröte – NOAA Fisheries",
 "eggs.leatherbacks.links.1.t": "Lederschildkröte – Wikipedia",
 "eggs.leatherbacks.place": "Grande Rivière, Trinidad",
 "eggs.leatherbacks.story": "Grande Rivière an der Nordküste Trinidads gehört zu den Stränden mit den dichtesten Nestern von Lederschildkröten weltweit. Etwa von März bis August, mit dem Höhepunkt im Mai und Juni, kommen hier in einer einzigen Nacht manchmal Hunderte dieser riesigen Meeresschildkröten an Land.",
 "eggs.leatherbacks.title": "Die Lederschildkröten von Grande Rivière",
 "eggs.marine-iguana.fact": "In mageren El-Niño-Jahren können Meerechsen um bis zu 20 % ihrer Körperlänge schrumpfen, wobei sie sogar Knochen abbauen. Gibt es wieder genug Futter, wachsen sie nach.",
 "eggs.marine-iguana.links.0.t": "Meerechse – Wikipedia",
 "eggs.marine-iguana.links.1.t": "Schrumpfende Meerechsen – Natural History Museum",
 "eggs.marine-iguana.place": "Vor der Insel Fernandina, Galápagos",
 "eggs.marine-iguana.story": "Die Meerechse ist die einzige Echse der Welt, die ihr Futter im Meer sucht: Sie taucht und weidet Algen ab. Das überschüssige Salz wird sie los, indem sie es durch Drüsen in der Nase herausniest.",
 "eggs.marine-iguana.title": "Eine Echse geht tauchen",
 "eggs.maryrose.fact": "Rund 19.000 Gegenstände wurden geborgen, darunter Langbögen und das Skelett des Schiffshundes, eines Terriers mit dem Spitznamen Hatch.",
 "eggs.maryrose.links.0.t": "Mary Rose Museum",
 "eggs.maryrose.links.1.t": "Mary Rose – Wikipedia",
 "eggs.maryrose.place": "Der Solent, vor Portsmouth",
 "eggs.maryrose.story": "Am 19. Juli 1545 sank die Mary Rose, das Kriegsschiff Heinrichs VIII., im Solent, mitten im Gefecht mit einer französischen Flotte – und der König sah vom Ufer aus zu. 1982 wurde ihr Rumpf vor einem weltweiten Fernsehpublikum gehoben; heute ist sie in der Portsmouth Historic Dockyard zu sehen.",
 "eggs.maryrose.title": "Die Mary Rose",
 "eggs.maui.fact": "Cape Kidnappers am Südende der Hawke Bay heißt Te Kauwae-a-Māui, „Māuis Kieferknochen“; die Bucht selbst ist Te Matau-a-Māui, „Māuis Angelhaken“.",
 "eggs.maui.links.0.t": "Māui (Mythologie der Māori) – Wikipedia",
 "eggs.maui.links.1.t": "Te Matau-a-Māui – Hawke’s Bay Tourism",
 "eggs.maui.place": "Hawke Bay, Neuseeland",
 "eggs.maui.story": "Nach der Überlieferung der Māori ging der Halbgott Māui mit seinen Brüdern fischen und zog einen riesigen Fisch aus dem Meer. Daraus wurde die Nordinsel: Te Ika-a-Māui, „der Fisch des Māui“. Die Südinsel ist sein Kanu.",
 "eggs.maui.title": "Te Ika-a-Māui",
 "eggs.mirissa-blue-whales.fact": "Mitten durch ihr Revier verläuft eine stark befahrene Schifffahrtsroute, und 2014 wurden binnen nur fünf Monaten vier tote Blauwale an der Südküste Sri Lankas gefunden.",
 "eggs.mirissa-blue-whales.links.0.t": "Die Blauwale des nördlichen Indischen Ozeans – J. Cetacean Res. Manage. (IWC)",
 "eggs.mirissa-blue-whales.links.1.t": "Blauwal – Wikipedia",
 "eggs.mirissa-blue-whales.links.2.t": "Blauwale vor der Südküste Sri Lankas – J. Cetacean Res. Manage. (IWC)",
 "eggs.mirissa-blue-whales.place": "Vor Mirissa, Sri Lanka",
 "eggs.mirissa-blue-whales.story": "Die meisten Blauwale pendeln Tausende Kilometer zwischen polaren Nahrungsgründen und warmen Meeren, in denen sie ihre Jungen bekommen. Vor der Südküste Sri Lankas aber sind sie das ganze Jahr über zu sehen. Ein Whale-Watching-Team aus Mirissa verzeichnete in drei Jahren (2009–2012) 485 Blauwal-Sichtungen. Diese Wale des nördlichen Indischen Ozeans passen in keine der bekannten Unterarten so recht hinein, deshalb vermuten Fachleute, dass sie etwas Eigenes sein könnten.",
 "eggs.mirissa-blue-whales.title": "Blauwale, die bleiben",
 "eggs.moken-laboon-wave.fact": "Moken-Kinder sehen unter Wasser etwa doppelt so scharf wie europäische Kinder, weil sie ihre Pupillen verengen. Europäische Kinder schafften das nach einem Training ebenfalls.",
 "eggs.moken-laboon-wave.links.0.t": "Moken – Wikipedia",
 "eggs.moken-laboon-wave.links.1.t": "Wenn das Meer zurückweicht: was die Moken beim Tsunami 2004 lehren – INGV",
 "eggs.moken-laboon-wave.place": "Surin-Inseln, Andamanensee, Thailand",
 "eggs.moken-laboon-wave.story": "Die Moken, Seenomaden der Andamanensee, erzählen von der Laboon, einer „Welle, die Menschen frisst“: Sie folgt, wenn sich das Meer plötzlich zurückzieht. Als 2004 der Tsunami heranrollte, erkannten die Moken auf den Surin-Inseln die Warnzeichen und flohen auf höheres Gelände. Berichten zufolge hatten sie im Vergleich zu benachbarten Gemeinschaften extrem wenige Todesopfer. Die Forschung führt das auf ihre mündliche Überlieferung zurück.",
 "eggs.moken-laboon-wave.title": "Die Welle, die Menschen frisst",
 "eggs.moray-dolphins.fact": "Es sind die einzigen ortstreuen Großen Tümmler in der gesamten Nordsee.",
 "eggs.moray-dolphins.links.0.t": "Die nördlichsten Großen Tümmler – NatureScot",
 "eggs.moray-dolphins.links.1.t": "Chanonry Point – Wikipedia",
 "eggs.moray-dolphins.place": "Chanonry Point, Schottland",
 "eggs.moray-dolphins.story": "Im Moray Firth lebt die nördlichste ortstreue Population Großer Tümmler der Welt: rund 200 Tiere an der Ostküste Schottlands. Chanonry Point, wo sich der Firth verengt, ist einer der besten Orte Europas, um Delfine von Land aus zu beobachten.",
 "eggs.moray-dolphins.title": "Die Delfine des Moray Firth",
 "eggs.ningaloo.fact": "Jeder Walhai hat sein eigenes Punktmuster, wie einen Fingerabdruck. So können Fachleute einzelne Tiere auf Fotos wiedererkennen.",
 "eggs.ningaloo.links.0.t": "Die Ningaloo-Küste – UNESCO",
 "eggs.ningaloo.links.1.t": "Schutz und Management der Walhaie – WA Parks and Wildlife",
 "eggs.ningaloo.place": "Ningaloo Reef, Westaustralien",
 "eggs.ningaloo.story": "Jedes Jahr, etwa von März bis Juli, versammeln sich Walhaie am Ningaloo Reef, um Plankton zu fressen: eine der größten bekannten Ansammlungen des größten Fisches im Meer.",
 "eggs.ningaloo.title": "Die Walhaie von Ningaloo",
 "eggs.noronha-spinner-dolphins.fact": "Die Zahlen schwanken mit den Jahreszeiten: Eine Studie nennt Tagesdurchschnitte von etwa 26 Delfinen in der Regenzeit bis 155 in der Trockenzeit, mit weit höheren Spitzen.",
 "eggs.noronha-spinner-dolphins.links.0.t": "Fernando de Noronha, ein wichtiges Gebiet für Meeressäuger (IMMA) – Marine Mammal Protected Areas Task Force",
 "eggs.noronha-spinner-dolphins.links.1.t": "Fernando de Noronha – Wikipedia",
 "eggs.noronha-spinner-dolphins.place": "Baía dos Golfinhos, Fernando de Noronha, Brasilien",
 "eggs.noronha-spinner-dolphins.story": "Die Spinnerdelfine rund um Fernando de Noronha arbeiten in der Nachtschicht: Im Dunkeln jagen sie weit draußen auf See, morgens und am frühen Nachmittag versammeln sie sich in der geschützten Baía dos Golfinhos, um zu ruhen, Kontakte zu pflegen und ihre Kälber großzuziehen. In der Bucht wurden Gruppen von bis zu etwa 2.000 Tieren gezählt. Der Archipel, rund 360 km vor der Küste Brasiliens, gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe.",
 "eggs.noronha-spinner-dolphins.title": "Delfine auf Nachtschicht",
 "eggs.palau-jellyfish-lake.fact": "Nach dem El Niño von 1998 sank der Bestand der goldenen Quallen im See auf null; bis 2012 hatte er sich wieder auf das frühere Niveau erholt.",
 "eggs.palau-jellyfish-lake.links.0.t": "Der Quallensee – Wikipedia",
 "eggs.palau-jellyfish-lake.links.1.t": "Die Goldene Qualle – National Geographic",
 "eggs.palau-jellyfish-lake.links.2.t": "Wachablösung bei den Quallen – Conservation Magazine",
 "eggs.palau-jellyfish-lake.place": "Eil Malk (Quallensee), Palau",
 "eggs.palau-jellyfish-lake.story": "Auf Eil Malk in Palaus Rock Islands liegt ein Salzwassersee, der über Spalten im Kalkstein mit dem Meer verbunden ist. Darin leben Millionen goldener Quallen. Jeden Morgen schwimmen sie nach Osten, der Sonne nach, damit die Algen in ihrem Gewebe Photosynthese betreiben können. Vor den schattigen Ufern, wo Seeanemonen lauern, machen sie halt, und am Nachmittag treiben sie zurück nach Westen. Ihr schmerzhaftes Nesseln haben sie verloren, deshalb können Schnorchler mit ihnen schwimmen.",
 "eggs.palau-jellyfish-lake.title": "Quallen, die der Sonne folgen",
 "eggs.pele.fact": "Feine goldene Fäden aus vulkanischem Glas, die entstehen, wenn Lava spritzt und vom Wind in die Länge gezogen wird, heißen „Peles Haar“.",
 "eggs.pele.links.0.t": "Pele – National Park Service",
 "eggs.pele.links.1.t": "Peles Haar – Wikipedia",
 "eggs.pele.place": "Südküste des Kīlauea, Hawaiʻi",
 "eggs.pele.story": "In der hawaiischen Überlieferung ist Pele die Göttin der Vulkane und des Feuers, die mit ihrer Lava das Land formt. Sie soll im Krater Halemaʻumaʻu auf dem Gipfel des Kīlauea wohnen.",
 "eggs.pele.title": "Pele",
 "eggs.pharos.fact": "„Pharos“ wurde in mehreren Sprachen zum Wort für Leuchtturm: „phare“ auf Französisch, „faro“ auf Italienisch und Spanisch.",
 "eggs.pharos.links.0.t": "Der Leuchtturm von Alexandria – Britannica",
 "eggs.pharos.links.1.t": "Der Leuchtturm von Alexandria – Wikipedia",
 "eggs.pharos.place": "Hafen von Alexandria, Ägypten",
 "eggs.pharos.story": "Der Pharos von Alexandria, um 280 v. Chr. erbaut, war eines der Sieben Weltwunder der Antike und ragte womöglich über 100 m hoch auf. Erdbeben brachten ihn im Mittelalter zum Einsturz, und 1477 wurden seine Steine für die Zitadelle des Qaitbay wiederverwendet.",
 "eggs.pharos.title": "Der Leuchtturm von Alexandria",
 "eggs.pillars.fact": "Auf den Säulen soll die Warnung „Non plus ultra“ gestanden haben: Dahinter kommt nichts mehr. Nach Kolumbus machte Spanien „Plus Ultra“ zu seinem Wahlspruch, und die Säulen sind bis heute im spanischen Wappen.",
 "eggs.pillars.links.0.t": "Die Säulen des Herakles – Britannica",
 "eggs.pillars.links.1.t": "Plus ultra – Wikipedia",
 "eggs.pillars.place": "Straße von Gibraltar",
 "eggs.pillars.story": "Die beiden Landspitzen an der Straße von Gibraltar nannte man in der Antike die Säulen des Herakles: den Felsen von Gibraltar und einen Gipfel an der afrikanischen Küste. Der Sage nach hat Herakles sie dort aufgestellt, als Grenze der bekannten Welt.",
 "eggs.pillars.title": "Die Säulen des Herakles",
 "eggs.pitcairn.fact": "Jedes Jahr am 23. Januar feiern die Inselbewohner den „Bounty Day“ und verbrennen dabei ein Modell des Schiffs in der Bucht.",
 "eggs.pitcairn.links.0.t": "Die Pitcairninseln – Wikipedia",
 "eggs.pitcairn.links.1.t": "Bounty Day – Wikipedia",
 "eggs.pitcairn.place": "Bounty Bay, Pitcairninsel",
 "eggs.pitcairn.story": "Im Januar 1790 landeten die Meuterer der Bounty mit ihren tahitianischen Begleitern auf der abgelegenen Pitcairninsel. Am 23. Januar verbrannten sie das Schiff in der heutigen Bounty Bay, damit man sie nie finden würde. Ihre Nachkommen leben noch heute auf der Insel.",
 "eggs.pitcairn.title": "Die Pitcairninsel",
 "eggs.portroyal.fact": "Eine Taschenuhr, die Taucher 1959 fanden, war um 11:43 Uhr stehen geblieben – passend zu den Berichten darüber, wann das Beben zuschlug.",
 "eggs.portroyal.links.0.t": "Port Royal – Wikipedia",
 "eggs.portroyal.links.1.t": "Das Erdbeben von Jamaika 1692 – Wikipedia",
 "eggs.portroyal.place": "Hafen von Kingston, Jamaika",
 "eggs.portroyal.story": "Im 17. Jahrhundert war Port Royal eine boomende Hafenstadt, berühmt als Zuflucht für Piraten und Kaperfahrer. Am 7. Juni 1692 erschütterte ein schweres Erdbeben die Stadt, und etwa zwei Drittel von ihr rutschten ins Meer.",
 "eggs.portroyal.title": "Port Royal",
 "eggs.qar.fact": "Bevor Blackbeard sie 1717 kaperte, war sie das französische Sklavenschiff La Concorde.",
 "eggs.qar.links.0.t": "Queen Anne’s Revenge Project (North Carolina)",
 "eggs.qar.links.1.t": "Queen Anne’s Revenge – Wikipedia",
 "eggs.qar.place": "Beaufort Inlet, North Carolina",
 "eggs.qar.story": "Im Juni 1718 setzte der Pirat Blackbeard sein Flaggschiff, die Queen Anne’s Revenge, im Beaufort Inlet auf Grund. Taucher fanden das Wrack 1996, und 2011 bestätigte North Carolina offiziell, um welches Schiff es sich handelt.",
 "eggs.qar.title": "Queen Anne’s Revenge",
 "eggs.raja-ampat-coral-triangle.fact": "Nach einer Zählung hat Raja Ampat mehr als 600 Korallenarten, die gesamte Karibik dagegen weniger als 70 – und dabei ist dieser Archipel viel kleiner.",
 "eggs.raja-ampat-coral-triangle.links.0.t": "Die Raja-Ampat-Inseln – Wikipedia",
 "eggs.raja-ampat-coral-triangle.links.1.t": "Schönheit und Vielfalt von Raja Ampat, dem „Unterwasser-Eden“ – NBC News",
 "eggs.raja-ampat-coral-triangle.place": "Raja Ampat, Indonesien",
 "eggs.raja-ampat-coral-triangle.story": "Raja Ampat im Herzen des Korallendreiecks beherbergt mehr als 600 Steinkorallenarten – etwa drei Viertel aller bekannten – und weit über 1.600 Arten von Rifffischen. Der Meeresbiologe Mark Erdmann nennt es das weltweite Epizentrum der Meeresvielfalt. Seine Korallen verkraften zudem Schwankungen von etwa 19 bis 36 °C, und Fachleute hoffen, dass sie deshalb der Erwärmung ungewöhnlich gut standhalten.",
 "eggs.raja-ampat-coral-triangle.title": "Epizentrum des Rifflebens",
 "eggs.red-sea-aqaba-corals.fact": "In einem sechswöchigen Experiment blichen die Korallen aus dem Golf von Akaba nicht aus, und die meisten gemessenen Werte verbesserten sich unter dem Stress sogar.",
 "eggs.red-sea-aqaba-corals.links.0.t": "Korallenriffe im Golf von Akaba könnten die Erderwärmung überstehen – EPFL",
 "eggs.red-sea-aqaba-corals.links.1.t": "Zähe Korallen im Roten Meer machen den sterbenden Riffen der Welt Hoffnung – ISRAEL21c",
 "eggs.red-sea-aqaba-corals.links.2.t": "Golf von Akaba – Wikipedia",
 "eggs.red-sea-aqaba-corals.place": "Golf von Akaba, Rotes Meer",
 "eggs.red-sea-aqaba-corals.story": "Im Golf von Akaba, an der Nordspitze des Roten Meeres, überstanden Korallen im Experiment eine Erwärmung und Versauerung, bei der Riffe anderswo ausbleichen. Fachleute vermuten, dass ihre Vorfahren nach der letzten Eiszeit am südlichen Eingang des Roten Meeres durch einen heißen Flaschenhals mussten, sodass nur hitzefeste Überlebende den Norden besiedelten. Diese Riffe könnten nach Ansicht der Forscher zu den letzten gehören, die dieses Jahrhundert überstehen.",
 "eggs.red-sea-aqaba-corals.title": "Korallen, die Hitze wegstecken",
 "eggs.routedurhum.fact": "Das erste Rennen gewann der Kanadier Mike Birch auf einem kleinen Trimaran – nur 98 Sekunden vor Michel Malinovsky.",
 "eggs.routedurhum.links.0.t": "Route du Rhum (offizielle Website)",
 "eggs.routedurhum.links.1.t": "Route du Rhum – Wikipedia",
 "eggs.routedurhum.place": "Saint-Malo, Bretagne",
 "eggs.routedurhum.story": "Seit 1978 jagen alle vier Jahre Seglerinnen und Segler allein über den Atlantik: von Saint-Malo nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe.",
 "eggs.routedurhum.title": "Route du Rhum",
 "eggs.sainte-marie-pirate-cemetery.fact": "Der örtlichen Legende nach liegt Captain Kidd hier in einem großen schwarzen Grab. Tatsächlich wurde er aber 1701 in London gehängt, und die Piratenkolonie Libertalia gilt als erfunden.",
 "eggs.sainte-marie-pirate-cemetery.links.0.t": "Nosy Boraha – Wikipedia",
 "eggs.sainte-marie-pirate-cemetery.links.1.t": "Der Piratenfriedhof – Atlas Obscura",
 "eggs.sainte-marie-pirate-cemetery.links.2.t": "Adam Baldridge – Wikipedia",
 "eggs.sainte-marie-pirate-cemetery.place": "Île Sainte-Marie, Madagaskar",
 "eggs.sainte-marie-pirate-cemetery.story": "In den 1690er-Jahren wurde die Île Sainte-Marie vor Madagaskar zum Piratennest. Der Händler Adam Baldridge versorgte hier die Mannschaften, bis sein Geschäft 1697 zusammenbrach. Namen wie Henry Every, Thomas Tew und William Kidd werden mit der Insel in Verbindung gebracht. Auf einem Friedhof auf einem Hügel bei Ambodifotatra stehen noch etwa 30 Grabsteine, manche mit Totenkopf und gekreuzten Knochen – doch die sterblichen Überreste der Piraten wurden nie identifiziert.",
 "eggs.sainte-marie-pirate-cemetery.title": "Der Piratenfriedhof",
 "eggs.santorini-atlantis.fact": "Die Stadt Akrotiri blieb unter der Asche erhalten: ein bronzezeitliches „Pompeji“ mit bemalten Wänden und mehrstöckigen Häusern.",
 "eggs.santorini-atlantis.links.0.t": "Die minoische Eruption – Wikipedia",
 "eggs.santorini-atlantis.links.1.t": "Atlantis – Wikipedia",
 "eggs.santorini-atlantis.place": "Caldera von Santorin, Griechenland",
 "eggs.santorini-atlantis.story": "Vor rund 3.600 Jahren sprengte ein gewaltiger Ausbruch die Insel Thera (Santorin) auseinander und begrub bronzezeitliche Städte unter Asche. Manche fragen sich, ob die Erinnerung daran Platons Erzählung von Atlantis inspiriert hat. Die meisten Historiker halten Atlantis aber für Platons eigene Erfindung.",
 "eggs.santorini-atlantis.title": "Atlantis?",
 "eggs.sardinerun.fact": "Kaptölpel stürzen sich aus großer Höhe kopfüber in die Schwärme und schlagen mit enormem Tempo auf dem Wasser auf.",
 "eggs.sardinerun.links.0.t": "Sardine Run – Wikipedia",
 "eggs.sardinerun.place": "Südküste von KwaZulu-Natal, Südafrika",
 "eggs.sardinerun.story": "Etwa von Mai bis Juli ziehen riesige Sardinenschwärme von der kühlen Agulhasbank nach Norden, die Ostküste Südafrikas entlang. Delfine treiben sie zu dichten „Köderbällen“ zusammen, und Haie, Kaptölpel und Brydewale kommen zum Festmahl dazu.",
 "eggs.sardinerun.title": "Der Sardine Run",
 "eggs.sargasso-eels.fact": "2022 verfolgte ein Forschungsteam Europäische Aale zum ersten Mal mit Satellitensendern von den Azoren bis in die Sargassosee.",
 "eggs.sargasso-eels.links.0.t": "Europäischer Aal – Wikipedia",
 "eggs.sargasso-eels.links.1.t": "Aale bis in die Sargassosee verfolgt (Scientific Reports, 2022)",
 "eggs.sargasso-eels.place": "Sargassosee",
 "eggs.sargasso-eels.story": "Europäische und Amerikanische Aale laichen vermutlich in der Sargassosee, einem ruhigen Teil des Atlantiks ganz ohne Küste. Ihre winzigen, blattförmigen Larven treiben mit den Strömungen nach Europa und Nordamerika und schwimmen dann die Flüsse hinauf. Beim Laichen in freier Natur hat noch niemand einen Aal beobachtet.",
 "eggs.sargasso-eels.title": "Die Aale der Sargassosee",
 "eggs.scylla.fact": "„Zwischen Skylla und Charybdis“ heißt bis heute: zwischen zwei Gefahren gefangen.",
 "eggs.scylla.links.0.t": "Skylla und Charybdis – Britannica",
 "eggs.scylla.links.1.t": "Charybdis – Wikipedia",
 "eggs.scylla.place": "Straße von Messina, Italien",
 "eggs.scylla.story": "In Homers „Odyssee“ muss Odysseus zwischen zwei Ungeheuern hindurchsegeln: der sechsköpfigen Skylla, die sich von ihrer Klippe herab Seeleute schnappt, und Charybdis, einem Strudel, der das Meer verschlingt. Spätere Überlieferung verortete sie zu beiden Seiten der Straße von Messina.",
 "eggs.scylla.title": "Skylla und Charybdis",
 "eggs.seaventure.fact": "Die gestrandete Sea Venture ist im Wappen der Bermudas zu sehen.",
 "eggs.seaventure.links.0.t": "Sea Venture – Wikipedia",
 "eggs.seaventure.links.1.t": "Das Wappen der Bermudas – Wikipedia",
 "eggs.seaventure.place": "Vor St. George’s, Bermuda",
 "eggs.seaventure.story": "Im Juli 1609 geriet die Sea Venture, Flaggschiff einer Flotte mit Siedlern für Jamestown, in einen Hurrikan und zerschellte an den Riffen der Bermudas. Alle überlebten, bauten zwei neue Schiffe und segelten 1610 weiter. Ihr Aufenthalt führte zur Besiedlung der Bermudas, und die Berichte der Überlebenden haben nach verbreiteter Ansicht Shakespeares „Der Sturm“ inspiriert.",
 "eggs.seaventure.title": "Sea Venture",
 "eggs.sirens.fact": "In der antiken griechischen Kunst waren die Sirenen halb Vogel, halb Frau – keine Meerjungfrauen. Im 20. Jahrhundert gehörten die Inseln den Tänzern Léonide Massine und später Rudolf Nurejew.",
 "eggs.sirens.links.0.t": "Sirenuse (Li Galli) – Wikipedia",
 "eggs.sirens.links.1.t": "Sirene (Mythologie) – Wikipedia",
 "eggs.sirens.place": "Li Galli, Amalfiküste",
 "eggs.sirens.story": "In der „Odyssee“ singen die Sirenen so süß, dass Seeleute in den Tod steuern. Odysseus stopft seinen Gefährten Bienenwachs in die Ohren und lässt sich selbst an den Mast binden. Nach örtlicher Überlieferung lebten die Sirenen auf den kleinen Li-Galli-Inseln vor Positano, die einst Sirenuse hießen.",
 "eggs.sirens.title": "Die Inseln der Sirenen",
 "eggs.slocum.fact": "Sein Buch „Sailing Alone Around the World“ (1900, deutsch „Allein um die Welt“) wurde ein Klassiker. 1909 verschwanden Slocum und die Spray auf See.",
 "eggs.slocum.links.0.t": "Joshua Slocum – Wikipedia",
 "eggs.slocum.links.1.t": "Die Spray (Segelboot) – Wikipedia",
 "eggs.slocum.place": "Fairhaven, Massachusetts",
 "eggs.slocum.story": "In Fairhaven baute Joshua Slocum eine morsche alte Austern-Slup namens Spray wieder auf. Am 24. April 1895 legte er in Boston ab, am 27. Juni 1898 erreichte er Newport, Rhode Island: als erster Mensch, von dem man weiß, dass er allein um die Welt gesegelt ist – rund 46.000 Meilen.",
 "eggs.slocum.title": "Spray",
 "eggs.sounion.fact": "Der Tempel entstand im selben Goldenen Zeitalter wie der Parthenon, unter Perikles.",
 "eggs.sounion.links.0.t": "Der Poseidontempel von Sounion – Wikipedia",
 "eggs.sounion.links.1.t": "Aigeus – Wikipedia",
 "eggs.sounion.place": "Kap Sounion, Griechenland",
 "eggs.sounion.story": "Seit etwa 440 v. Chr. steht der marmorne Tempel des Meeresgottes Poseidon auf den Klippen von Kap Sounion. Der Sage nach hielt König Aigeus hier Ausschau nach seinem Sohn Theseus. Als er schwarze Segel sah, hielt er Theseus für tot und stürzte sich ins Meer, das seitdem Ägäis heißt.",
 "eggs.sounion.title": "Der Poseidontempel",
 "eggs.ss-great-britain-falklands.fact": "Bei ihrem Stapellauf 1843 verfehlte die Champagnerflasche ihr Ziel. Prinz Albert soll sie daraufhin selbst gegen den eisernen Rumpf geschleudert haben.",
 "eggs.ss-great-britain-falklands.links.0.t": "SS Great Britain – Wikipedia",
 "eggs.ss-great-britain-falklands.links.1.t": "Die SS Great Britain in der Sparrow Cove, 1970 – Royal Museums Greenwich",
 "eggs.ss-great-britain-falklands.place": "Sparrow Cove, Falklandinseln",
 "eggs.ss-great-britain-falklands.story": "Brunels SS Great Britain, 1843 vom Stapel gelaufen, landete 1886 beschädigt in Port Stanley, diente jahrzehntelang als Lagerhulk und wurde 1937 in der Sparrow Cove versenkt. 1970 bugsierte ein Bergungsteam sie auf den Ponton Mulus III, und sie wurde über den Atlantik nach Hause geschleppt. Am 19. Juli 1970 lief sie wieder in das Dock in Bristol ein, in dem sie gebaut worden war – auf den Tag genau 127 Jahre nach ihrem Stapellauf.",
 "eggs.ss-great-britain-falklands.title": "Brunels Schiff kehrt heim",
 "eggs.surtsey-new-island.fact": "Surtsey ist bereits von 2,7 km² auf etwa 1,3 km² geschrumpft, weil das Meer an der Insel nagt. Ihr verfestigter Kern dürfte aber noch lange standhalten.",
 "eggs.surtsey-new-island.links.0.t": "Surtsey – Wikipedia",
 "eggs.surtsey-new-island.links.1.t": "Surtsey: Islands vulkanisches Naturlabor – Discover Wildlife",
 "eggs.surtsey-new-island.place": "Surtsey, Westmännerinseln, Island",
 "eggs.surtsey-new-island.story": "Im November 1963 ließen Ausbrüche vor der Südküste Islands eine brandneue Insel entstehen, die später Surtsey getauft wurde, nach dem Feuerriesen der nordischen Mythologie; die Ausbrüche dauerten bis Juni 1967. Bis auf wenige Wissenschaftler darf niemand die Insel betreten, und so wurde sie zum lebenden Labor: 1965 kam die erste Gefäßpflanze an, und 2008 gab es 69 Pflanzenarten, dazu Seevögel und Robben, die hier ihre Jungen aufzogen.",
 "eggs.surtsey-new-island.title": "Eine Insel, Baujahr 1963",
 "eggs.sydneyhobart.fact": "Eigentlich war eine gemeinsame Segelreise geplant, bis der britische Offizier John Illingworth fragte: „Warum machen wir nicht ein Rennen daraus?“ Seine Yacht Rani gewann.",
 "eggs.sydneyhobart.links.0.t": "Rolex Sydney Hobart (offizielle Website)",
 "eggs.sydneyhobart.links.1.t": "Die Sydney-Hobart-Regatta 1998 – Wikipedia",
 "eggs.sydneyhobart.place": "Sydney Heads, Australien",
 "eggs.sydneyhobart.story": "Seit 1945 starten jedes Jahr am zweiten Weihnachtstag Yachten zu einer Regatta über rund 628 Seemeilen, vom Hafen von Sydney nach Hobart auf Tasmanien. 1998 versenkte ein brutaler Sturm in der Bass-Straße fünf Yachten, sechs Segler starben. 55 Menschen wurden gerettet, bei der größten Such- und Rettungsaktion, die Australien je in Friedenszeiten erlebt hat.",
 "eggs.sydneyhobart.title": "Von Sydney nach Hobart",
 "eggs.takashima-kamikaze-fleet.fact": "Unterwasserarchäologen bargen bei Takashima Keramikbomben. Röntgenaufnahmen zeigten, dass sie mit Schießpulver und Eisenschrott gefüllt waren.",
 "eggs.takashima-kamikaze-fleet.links.0.t": "Relikte des Kamikaze – Archaeology Magazine",
 "eggs.takashima-kamikaze-fleet.links.1.t": "Schiffe auf dem Meeresgrund: auf der Suche nach der verlorenen Invasionsflotte des Mongolenreichs – Nippon.com",
 "eggs.takashima-kamikaze-fleet.links.2.t": "Die Mongoleninvasionen in Japan – Wikipedia",
 "eggs.takashima-kamikaze-fleet.place": "Takashima, Bucht von Imari, Japan",
 "eggs.takashima-kamikaze-fleet.story": "Nach japanischer Überlieferung zerschlug 1281 ein „göttlicher Wind“, der Kamikaze, die Invasionsflotte Kublai Khans vor Kyushu. Taucher haben seither bei Takashima in der Bucht von Imari Schiffsbalken, Ankersteine, Waffen und mongolische Siegel gefunden, konserviert im Schlamm des Meeresbodens. Manche Historiker meinen, die japanischen Verteidiger an Land und eine mangelhafte Koordination hätten ebenso viel ausgemacht wie der Taifun, an den die Legende erinnert.",
 "eggs.takashima-kamikaze-fleet.title": "Der göttliche Wind",
 "eggs.titanic.fact": "Das Wrack liegt in rund 3.800 m Tiefe, etwa 325 Seemeilen (600 km) vor Neufundland.",
 "eggs.titanic.links.0.t": "RMS Titanic – NOAA",
 "eggs.titanic.links.1.t": "Das Wrack der Titanic – Wikipedia",
 "eggs.titanic.place": "Nordatlantik, vor Neufundland",
 "eggs.titanic.story": "Der Ozeandampfer Titanic rammte auf seiner Jungfernfahrt am späten Abend des 14. April 1912 einen Eisberg und sank in den frühen Morgenstunden des 15. April; rund 1.500 Menschen kamen ums Leben. Das Wrack fand ein französisch-amerikanisches Team unter der Leitung von Jean-Louis Michel und Robert Ballard am 1. September 1985.",
 "eggs.titanic.title": "Titanic",
 "eggs.tonga-humpbacks.fact": "Buckelwal-Männchen singen lange, komplexe Lieder. Alle Männchen einer Population singen dasselbe Lied, und es verändert sich langsam mit der Zeit.",
 "eggs.tonga-humpbacks.links.0.t": "Der Buckelwal – NOAA Fisheries",
 "eggs.tonga-humpbacks.links.1.t": "Buckelwal – Wikipedia",
 "eggs.tonga-humpbacks.place": "Vava‘u, Tonga",
 "eggs.tonga-humpbacks.story": "Jedes Jahr ziehen Buckelwale von ihren Nahrungsgründen in der Antarktis in die warmen Gewässer Tongas, um sich zu paaren und ihre Kälber zur Welt zu bringen. In der Saison (Juli bis Oktober) kannst du mit ihnen schwimmen – aber nur mit einem lizenzierten Anbieter.",
 "eggs.tonga-humpbacks.title": "Die Buckelwale von Vava‘u",
 "eggs.trafalgar.fact": "Sein Flaggschiff, die HMS Victory, ist in Portsmouth erhalten und das älteste Kriegsschiff der Welt, das noch im Dienst steht.",
 "eggs.trafalgar.links.0.t": "Die Schlacht von Trafalgar – Wikipedia",
 "eggs.trafalgar.links.1.t": "HMS Victory – Wikipedia",
 "eggs.trafalgar.place": "Vor Kap Trafalgar, Spanien",
 "eggs.trafalgar.story": "Am 21. Oktober 1805 besiegte die britische Flotte unter Admiral Nelson vor Kap Trafalgar eine vereinigte französisch-spanische Flotte. Nelson wurde von einem französischen Scharfschützen getroffen und starb in dem Wissen, dass er gesiegt hatte.",
 "eggs.trafalgar.title": "Die Schlacht von Trafalgar",
 "eggs.tristan-volcano-evacuation.fact": "Tristan liegt rund 2.400 km vom nächsten bewohnten Land entfernt und hat keinen Flughafen. Von Kapstadt aus dauert die Überfahrt noch immer etwa sechs Tage.",
 "eggs.tristan-volcano-evacuation.links.0.t": "Tristan da Cunha – Wikipedia",
 "eggs.tristan-volcano-evacuation.links.1.t": "Die Evakuierung von Tristan da Cunha 1961 – National Maritime Museum Cornwall",
 "eggs.tristan-volcano-evacuation.place": "Tristan da Cunha, Südatlantik",
 "eggs.tristan-volcano-evacuation.story": "Am 10. Oktober 1961 brach direkt neben Edinburgh of the Seven Seas ein Vulkankegel aus, und alle 264 Bewohner von Tristan da Cunha flohen mit Booten nach Nightingale Island. Ein niederländisches Passagierschiff brachte sie nach Kapstadt und weiter nach England. Vom Heimweh geplagt, kehrten die meisten 1963 zurück, nachdem eine Expedition der Royal Society festgestellt hatte, dass ihre Siedlung den Ausbruch überstanden hatte.",
 "eggs.tristan-volcano-evacuation.title": "Die Insel, die ging und wiederkam",
 "eggs.tsunami-raft-tohoku.fact": "Der Leiter der Studie, James Carlton, nannte es „eines der größten ungeplanten natürlichen Experimente der Meeresbiologie“. Nie zuvor haben Küstenarten auf Treibgut nachweislich so lange überlebt.",
 "eggs.tsunami-raft-tohoku.links.0.t": "Per Floß mit dem Tsunami: Artenausbreitung über den Ozean – Science (Carlton et al., 2017)",
 "eggs.tsunami-raft-tohoku.links.1.t": "Der Tsunami ließ Hunderte Arten über den Pazifik treiben – ScienceDaily",
 "eggs.tsunami-raft-tohoku.place": "Tōhoku-Küste vor Misawa, Japan",
 "eggs.tsunami-raft-tohoku.story": "Der Tsunami im März 2011 riss Stege, Boote und Bojen in den Pazifik – und lebende Küstenbewohner fuhren per Anhalter mit. Ein Forschungsteam dokumentierte 289 japanische Arten aus 16 Stämmen, die in rund sechs Jahren nach Nordamerika und Hawaii gelangten, meist auf Plastik und Fiberglas. Ein Fischereisteg aus dem Hafen von Misawa erreichte im Juni 2012 Oregon, mit rund 100 Arten an Bord.",
 "eggs.tsunami-raft-tohoku.title": "Rettungsboote über den Pazifik",
 "eggs.tubbataha-guardian-grounding.fact": "Die Havarie beschädigte rund 2.345 m² Riff. Die USA zahlten den Philippinen später rund 1,96 Millionen US-Dollar, und die Navy nannte den Unfall „vollständig vermeidbar“.",
 "eggs.tubbataha-guardian-grounding.links.0.t": "Der Naturpark Tubbataha-Riffe – Wikipedia",
 "eggs.tubbataha-guardian-grounding.links.1.t": "USS Guardian (MCM-5) – Wikipedia",
 "eggs.tubbataha-guardian-grounding.links.2.t": "USA zahlen den Philippinen fast 2 Millionen Dollar Schadenersatz für die Havarie der USS Guardian – gCaptain",
 "eggs.tubbataha-guardian-grounding.place": "Tubbataha-Riffe, Sulusee, Philippinen",
 "eggs.tubbataha-guardian-grounding.story": "Tubbataha, ein Welterbe-Riff in der Sulusee rund 150 km vor Palawan, wird von Rangern bewacht, die jeweils zwei Monate am Stück auf einem abgelegenen Atoll ausharren. Im Januar 2013 lief ein Minensuchschiff der US Navy nachts auf das Riff. Die Besatzung hatte einer digitalen Seekarte vertraut, die das Riff um rund 7,5 Seemeilen versetzt zeigte. Das Schiff musste zerschnitten und in Teilen vom Riff gehoben werden.",
 "eggs.tubbataha-guardian-grounding.title": "Das falsch kartierte Riff",
 "eggs.valdes-orca-beaching.fact": "Diese Orcas schwimmen angeblich auf der Seite, damit die Jungtiere ihre Rückenflosse nicht sehen. Sie jagen rund um das Hochwasser, etwa von Februar bis April.",
 "eggs.valdes-orca-beaching.links.0.t": "Orca – Wikipedia",
 "eggs.valdes-orca-beaching.links.1.t": "Erstaunliche Aufnahmen: Orcas jagen Seelöwenjunge – Discover Wildlife",
 "eggs.valdes-orca-beaching.place": "Punta Norte, Península Valdés, Argentinien",
 "eggs.valdes-orca-beaching.story": "Bei Punta Norte in Patagonien werfen sich manche Orcas bei Hochwasser absichtlich auf den Strand, um Seelöwenjunge zu schnappen, und schlängeln sich mit der nächsten Welle zurück ins Meer. Die Technik ist erlernt, nicht angeboren: Junge Orcas brauchen jahrelange Übung, und ihre Mütter bringen sie ihnen bei. Erfahrene Jäger haben Berichten zufolge etwa jedes zweite Mal Erfolg.",
 "eggs.valdes-orca-beaching.title": "Orcas, die am Strand jagen",
 "eggs.vasa.fact": "Am 24. April 1961 kam sie wieder an die Oberfläche – nach 333 Jahren auf dem Meeresgrund.",
 "eggs.vasa.links.0.t": "Vasa-Museum",
 "eggs.vasa.links.1.t": "Vasa (Schiff) – Wikipedia",
 "eggs.vasa.place": "Hafen von Stockholm, Schweden",
 "eggs.vasa.story": "Am 10. August 1628 kenterte das schwedische Kriegsschiff Vasa auf seiner Jungfernfahrt und sank, nur etwa 1.300 m nach dem Auslaufen, vor den Augen einer schaulustigen Menge. 1961 wurde die Vasa erstaunlich gut erhalten gehoben; heute füllt sie das Vasa-Museum.",
 "eggs.vasa.title": "Vasa",
 "eggs.vendee.fact": "Im Januar 2025 stellte Charlie Dalin den Rekord der Regatta auf: 64 Tage, 19 Stunden und 22 Minuten.",
 "eggs.vendee.links.0.t": "Vendée Globe (offizielle Website)",
 "eggs.vendee.links.1.t": "Vendée Globe – Wikipedia",
 "eggs.vendee.place": "Les Sables-d’Olonne, Frankreich",
 "eggs.vendee.story": "Seit 1989 starten alle vier Jahre Seglerinnen und Segler in Les Sables-d’Olonne, allein an Bord, zu einer Regatta um die Welt: nonstop und ohne fremde Hilfe. Oft wird sie der „Everest der Meere“ genannt.",
 "eggs.vendee.title": "Vendée Globe",
 "topics.creatures.label": "Meerestiere",
 "topics.history.label": "Seefahrtsgeschichte",
 "topics.myth.label": "Mythen & Sagen",
 "topics.ocean.label": "Meer & Ökologie",
 "topics.sailing.label": "Segellegenden"
}
